Grasstauden mit blauem Blattwerk für das Staudenbeet
Strandhafer als Staude im Garten
Der Strandhafer gehört zur Familie der Süßgräser (Poceae) und ist eine Pionierpflanze, die bei uns besonders an den Küsten der Nord- und Ostsee zu finden ist. Dem Strandhafer, der in drei Arten vorkommt und hier in Europa in zwei Subspezies unterteilt ist, kommt die wichtige Aufgabe aus okologischer Sicht zugeteilt, an den Küsten für die Dünenbildung zu sorgen. Überall, wo er an den sandigen Ufern wächst, sorgt er für die Dünenbildung, deren Standortsicherung und Festigkeit. Aufgrund seiner ausgedehnten Wurzeln wird er als Küstenschutzmaßnahme und Erosionsvorsorge neben seiner natürlichen Ausbreitung auch absichtlich gepflanzt und gepflegt. Seine unterirdischen Wurzeln sind horizontal- und vertikalwachsend, rhizombildend und horstigwachsend. Diese Eigenschaften machen ihn als mehrjährige und frostharte Pflanze zu dem wichtigen Pioniergehölz, das leicht vermehrt und pflegeleicht in sandigen Böden erfolgreich wächst.
An seinem natürlichen Standort erreicht er Höhen von ungefähr 1,20 Meter und liebt das ozeanische Klima in Meeresnähe. Hier in Deutschland ist die Art Ammophila arenaria subspecies arenaria heimisch. Des Weiteren beheimatet ist er in seinen anderen Unterarten auch im Mittelmeerraum. Im Laufe der Zeit ist der auch auf den anderen Kontinenten eingeschleppt oder eingeführt worden und hat dort zu weiteren Unterarten geführt.
Diese zwei heimischen Arten sind häufig in Europa verbreitet:
Ammophila arenaria subspecies arenaria im nördliche Europa an der Atlantikküste und der Nord- und Ostsee
Ammophila arenaria subspecies australis im gesamten Mittelmeerraum bis hinauf ins Schwarze Meer bei Rumänien, sowie auf den Kanarischen Inseln
Hier finden Sie unsere heimischen Hafersorten für den sandigen Standort in einem Staudenbeet.